Arteriosklerose – Chelat-Therapie oder Operation?

Bei einer Operation wird am Symptom kuriert. Also nur die Ausprägung der arteriosklerotischen Erkrankung behandelt.

Einerseits ist eine Operation in manchen Fällen notwendig, um Leben zu retten. Jedoch wären mit einer rechtzeitigen Chelat-Therapie viele Operationen vermeidbar.

Rheuma ist mehr als eine Autoimmunerkrankung.

Umso wichtiger ist ein ganzheitlicher Ansatz, der Darm, Bindegewebe, Mitochondrien und Säure-Basen-Haushalt mit einschließt.

Kennzeichnend für Rheuma sind stets fließende, reißende und ziehende Schmerzen am Stütz- und Bewegungsapparat. Vom Rheuma betroffen sein können: Gelenke ( Knochen, Knorpel), die Wirbelsäule, Weichteile (Muskeln, Bänder, Sehnen), das Bindegewebe und die Blutgefäße.

Vom Rheuma betroffen sind nicht nur ältere Menschen, auch Kinder und junge Erwachsene können an rheumatoider Arthritis erkranken. Neben einer erblichen Veranlagung, besteht besonders bei Raucher und Menschen, die in früher Kindheit öfter Antibiotika erhielten und auch Übergewichtige ein erhöhtes Risiko, später an Rheuma zu erkranken.

 

Killer Nr. 1: Schlaganfall und Herzinfarkt.

Eine Blutung, ein verschlepptes Blutgerinnsel, etwa aus dem linken Herzvorhof oder einer verengten Hirnarterie führen häufig zu Schlaganfall.

Zudem führen Ablagerungen (Plapues) in den Herzkranzgefäßen zu Herzinfarkt. Die Ursache des verstopften Gefäßes ist meist eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose).

Folglich können die verengen Herzkranzgefäße den Herzmuskel nicht mehr mit sauerstoffreichem Blut versorgen.

Es kommt zu einem plötzlichen Gefäßverschluss, in Folge dessen bildet der Körper ein Blutgerinnsel. Dieses verschließt das gesamte Gefäß, Teile des Herzmuskels werden nicht mehr richtig mit Sauerstoff versorgt und beginnen abzusterben.

Therapieansatz bei Rheumapatienten.

In erster Linie ist das Ziel einer umfassenden Rheuma-Therapie die Schmerzen des Patienten zu lindern bzw. zu beseitigen. Zudem gilt es die Beweglichkeit so gut wie möglich wieder herzustellen und zu erhalten. Darüberhinaus kann eine Therapie Spätfolgen vermeiden oder vorbeugen.

Die Naturheilkunde bietet hierfür einige Therapiemöglichkeiten an. Wichtig ist die ganzheitliche Sicht auf den Patienten und die Erkennung der bestehenden Ursachen für die Rheuma-Erkrankung.

Einen ausführlichen Artikel von Dr. Markus Bringmann können Sie im Naturheilmagazin nachlesen.

Was bedeutet die Chelat-Therapie in der Praxis?

Die Chelat-Therapie überzeugt durch geringe Nebenwirkungen und hervorragende Langzeitergebnisse. Besonders bei ursächlicher Behandlung arteriosklerotischer Prozesse. Mit anderen Worten: Die Veränderungen der Gefäßwände betreffen nicht nur den Ort der vermeintlich gefährlichen Stenosen, sondern das gesamte Gefäßsystem.

Die Chelat-Therapie ist eine Reihe von Behandlungen, bei denen Chelat-Komplexbildner intravenös durch eine Infusion verabreicht werden. Diese Chelat-Komplexbildner sind künstliche Aminosäuren wie EDTA (Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat), DMSA (Dimethylbersteinsäure), DMPS (Dimercapto-1-propansulfonsäure) und DTPA (Diethylentriaminpentaessigsäure). 

Diese Wirkstoffe sind alle vom Bundesgesundheitsamt zur Infusionstherapie zugelassen. Diese künstlichen Aminosäuren werden im menschlichen Körper nicht verstoffwechselt und besitzen die Eigenschaft, Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Palladium, Kupfer, Kadmium, Aluminium, Arsen usw. im Körper zu binden und über die Nieren auszuscheiden. 

 

Indikationen für die Chelat-Therapie.

Festgestellte Erkrankungen im Zusammenhang
mit Metallbelastungen:
• Erhöhte Sterblichkeit an allen Todesursachen
• Krebs
• Herzinfarkt
• Schlaganfall

Diskutierte Erkrankungen im Zusammenhang mit Metallbelastungen:
• Allergien, Heuschnupfen
• Degenerative Erkrankungen (Alzheimer Demenz, M. Parkinson)
• Asthma bronchiale
• Autoimmunerkrankungen (Rheumatische Erkrankungen, Multiple Sklerose)
• Fibromyalgie-Syndrom

(Quelle: Deutsche Ärztegesellschaft für klinische Metalltoxikologie).

Durchführung der Chelat-Therapie.

Die Chelat-Therapie wird anhand einer präzisen Vorab-Diagnostik eingeleitet. Wir setzen außer den herkömmlichen Laboruntersuchungen auch die NLS-Diagnostik „SANUM Vitalitäts-Check“ ein.

Abhängig vom Alter des Patienten und der Befunde werden in der Regel 10 bis 30 Infusionen durchgeführt. Sie dauern je nach Art des Chelators und deren Menge von 1 bis 3 Stunden und werden meistens 1 bis 2 mal pro Woche durchgeführt.

Jeweils nach 5 Chelat-Infusionen wird eine Laboruntersuchung und eine Aufbauinfusion durchgeführt. Ausserdem sollte die Chelat-Therapie mit einer mineralstoffreichen Vollwerternährung einhergehen.

Aussagen von Patienten.

Wir sagen herzlichen Dank, an Dr. med. Peter Dana, für die freundliche Zuverfügungstellung des Bildmaterials.

Gegenanzeigen und Nebenwirkungen.

Mehrheitlich sprechen Mediziner von nur sehr leichten Nebenwirkungen bei einer Chelat-Therapie.

„Kontraindikationen der Chelat-Therapie sind erhöhte Nierenwerte (>1,6 Kreatinin), akute Infektionen, dekompensierte Herzinsuffizienz, Schwangerschaft oder Demenz“.

Als Nebenwirkungen werden gelistet:

• Frösteln auch nach mehreren Stunden
• geringe Herzschmerzen
• Schmerzen an der Infusionsstelle und am Arm
• Schwindel
• Gliederschmerzen, Rückenschmerzen
• temporärer Temperaturanstieg
• Müdigkeit und ev. Gewichtsabnahme

(Quelle: KMT-Ärztegesellschaft für klinische Metalltoxikologie)

Belegte Studien zur Wirksamkeit der Chelat-Therapie.

TACT-Studie des National Institute of Health der USA:

Die groß angelegte TACT-Studie des National Institute of Health der USA ergab, dass bei den mit der Chelat-Therapie mit Na-EDTA behandelten Herzinfarkt-Patienten die Risiken von Folgeschäden, um 18 Prozent gesenkt werden konnte.

Dies betraf im Einzelnen: Nach dem Herzinfarkt, erneuter Infarkt, Schlaganfall, Bypass-OP, Ballonkatheter-Erweiterung oder Krankenhausaufnahme wegen Herzschmerzen. Zudem ohne wesentliche Nebenwirkungen gegenüber der Gruppe, die nur Placebo erhielt.

(Quelle: TACT- Studie).

Rudolph CJ, McDonagh EW, Barber RK:

Rudolph und sein Team hat 30 Patienten mit Stenosen an den Karotiden vor und nach der Chelat-Therpie genau untersucht. Mittels der Dopplersonographie haben sie eine Verringerung der Stenosen von bis zu 30 Prozent erkannt.

(A nonsurgical approach to obstructive carotid stenosis using EDTA Chelation. J Adv Med  4(3):157, 1991).

Chappell LT.:

Chappel hat seine Forschungsarbeiten über die Chelat-Therapie im Jahre 2007 veröffentlicht. Bei den 220 untersuchten Patienten müssten in dem Untersuchungszeitraum statistisch insgesamt 68 harte Endpunkte, wie Herzinfakt, PTCA, ACVB oder Todesfälle aufgetreten sein.

Bei den mit EDTA-Chelat behandelten Patienten wurden tatsächlich aber nur 8 Eingriffe notwendig. Es gab kein Herzinfarkt und kein Todesfall. Das entsprach einer Riskoreduktion von 88 Prozent.

(Should EDTA chelation therapy be used instead of long-term clopidogrel plus aspirin to treat patients at risk from drug-eluting stents? Altern Med Rev. 2007 Jun;12(2):152-8.)

McDonagh E.W., Rudolph C. J., Cheraskin E.:

Für das Gebiet der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit fanden McDonagh, Rudolph und Cheraskin nach EDTA-Chelat-Therapie eine Steigerung des Knöchel-Arm-Index von durchschnittlich 55 Prozent auf durchschnittlich 71 Prozent.

(Effect of EDTA chelation therapy multivitamintrace mineral supplementation upon vascular dynamics ankle brachial Doppler systolic blood pressure ratio. Journal of holistic medicine, Vol. 7, Nr. 1 Spring/Summer 1985.)

Hancke C and Flytlie K:

Ähnliches dokumentierten Hancke und Flytlie 1993 in einer Studie, die 470 Patienten einschloss und zunächst den Einfluss der EDTA-Chelat-Therapie auf die Koronare-Herzkrankheit untersuchte.

(Benefits of EDTA chelation therapy in arteriosclerosis: a retrospective study of 470 patients. J Adv Med 6(3):161,1993).

Stent und Bypass vs. EDTA-Chelattherapie – Eine kritische Wertung.
von Dr. med. Thomas B. Fischer

Operative Eingriffe an den Arterien, wie Stent oder Bypass, sind nicht nur kurzfristig hochgradig gefährlich, sondern haben auch langfristig nachweislich keinen Nutzen.

Dem steht die EDTA-Chelat-Therapie als ursächliche Behandlung des arteriosklerotischen Prozesses gegenüber. Sie imponiert durch geringe Nebenwirkungen und hervorragende Langzeitergebnisse.

Veränderungen der Gefäßwände betreffen nicht nur den Ort der vermeintlich gefährlichen Stenosen, sondern das gesamte Gefäßsystem. Grundsätzlich kann ein Thrombus an jeder Stelle der morphologisch veränderten Gefäßwand entstehen, unabhängig vom lokalen Stenosegrad … Für weitere Informationen klicken Sie auf das Bild.

(Quelle: Dr. med. Thomas B. Fischer)

Chelat-Therapie bei Dr. Markus Bringmann, in Bad Schwalbach, Wiesbaden und Köln.

Praxis in Bad Schwalbach

Am Höhberg 14
65307 Bad Schwalbach

Telefon: 06124 7789615

Praxis in Wiesbaden

Taunusstrasse 14
65183 Wiesbaden

Telefon: 0162 2634805

Praxis in Köln

An der Kemperwiese 2a
51069 Köln-Dellbrück

Telefon: 0221 6804081